
Am Sonntagabend kam es in Kiel zu einem schwerwiegenden Vorfall, als ein 35-jähriger Mann betrunken in seinem Audi vor der Polizei floh. Berichten von KN Online zufolge, beobachtete ein Zeuge gegen 22 Uhr, wie der Fahrer torkelnd in sein Auto stieg. Trotz des alkoholisierten Zustands, der durch einen starken Alkoholgeruch belegt wurde, versuchte der Mann, sich der Polizei zu entziehen.
Die Polizei bemerkte das unsichere Fahren des Audi in der Kuchelstraße und gab dem Fahrzeug Anweisungen. Doch der Fahrer reagierte nicht, bog stattdessen in die Schönberger Straße ein und erhöhte seine Geschwindigkeit. Dies führte zu einer kurzen Verfolgungsjagd, die schließlich endete, als der Audi mit drei geparkten Autos am Wehdenweg kollidierte. Ein Fußgänger, der zur Seite springen musste, zog sich leichte Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Schaden und rechtliche Konsequenzen
Der Sachschaden wurde von der Polizei auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Straße wurde für rund vier Stunden gesperrt, um Bergungs- und Aufräumarbeiten durchzuführen. Der Fahrer wies keine gültige Fahrerlaubnis vor und wird sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen, wie es weiter in den Berichten von NDR heißt. Zudem wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, deren Ergebnisse entscheidend für die weiteren rechtlichen Schritte sein werden.
In Deutschland liegt die Promillegrenze für Autofahrer bei 0,5 Promille, während für Fahranfänger in der Probezeit sowie gewerbliche Fahrer ein absoluter Alkoholverbot gilt. Ab 0,5 Promille drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg, wobei ab 1,1 Promille die absolute Fahruntüchtigkeit einsetzt. Dies kann zu Führerscheinentzug und sogar Freiheitsstrafe führen, wie Recht Aktuell erläutert. Die Studie zur Gefährlichkeit von Alkohol am Steuer belegt, dass Alkohol das Reaktionsvermögen und die Konzentration erheblich beeinträchtigt, was paradiesische Folgen für die Verkehrssicherheit hat.
Prävention und Zeugenaufruf
Angesichts der Risiken, die mit dem Fahren unter Alkoholeinfluss einhergehen, sind präventive Maßnahmen wie Polizeikontrollen und Aufklärungskampagnen unerlässlich. Die Polizei in Kiel sucht daher auch weiterhin Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang haben. Sie können sich unter der Telefonnummer (0431) 160 15 03 melden.
Notfallverhalten im Straßenverkehr ist ebenfalls von großer Bedeutung. Bei Unfällen sollte man Erste Hilfe leisten, am Ort des Geschehens bleiben und die Anweisungen der Rettungskräfte befolgen. Informationen zu dem Vorfall können dabei entscheidend sein. Letztlich bleibt festzuhalten, dass Alkohol am Steuer eine gravierende Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer darstellt.